5 Wege, Verpackungen im Haushalt sinnvoll weiterzunutzen
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Begonnen wird mit der Vorbereitung, nicht mit dem Streichen. Möbelstück auf eine Unterlage legen, Beschläge und Griffe abschrauben, Schubladen herausnehmen. Dann mit lauwarmem Wasser und einem milden Reiniger abwaschen, hartnäckige Fettreste an Küchenfronten mit Spiritus entfernen. Lose Farbreste mit dem Spachtel abkratzen, tiefe Risse mit Holzspachtel füllen. Nach dem Trocknen – mindestens eine Stunde – die Oberfläche mit Schleifpapier der Körnung 180 leicht anrauen. Der typische Fehler an dieser Stelle: zu stark schleifen. Kreidefarbe braucht keine Grundierung bis aufs Holz, nur eine griffige Oberfläche.
Die häufigste Pflege besteht aus trockenem Wischen. Ein weicher Besen oder ein Staubsauger mit Bürstenaufsatz entfernt Sand und Krümel, bevor sie wie Schleifpapier wirken. Sand auf einem versiegelten Boden ist der Hauptgrund für Kratzer im Alltag. Wer barfuß oder mit weichen Sohlen läuft, trägt kaum etwas ab. Schuhe mit harten Profilen oder Steinchen in den Sohlen zerstören die Versiegelung dagegen schneller als jede Feuchtigkeit.
Ein häufiger Irrtum: Jede Verpackung sei spülmaschinenfest. Das stimmt nur bei entsprechend gekennzeichneten Behältern. Andere werden spröde oder verziehen sich. Wer unsicher ist, spült von Hand mit warmem Wasser und mildem Reinigungsmittel. Auch die Frage, ob eine Verpackung lebensmittelecht ist, lässt sich nicht am Aussehen erkennen. Fehlt eine entsprechende Kennzeichnung, sollte sie nicht mit Essen in Berührung kommen.
Bogenhanf (Sansevieria): Er betreibt CAM-Photosynthese, öffnet seine Spaltöffnungen also nachts und gibt Sauerstoff ab. Gießen nur alle zwei bis drei Wochen, im Winter noch seltener. Ein Übertopf mit Abflussloch ist Pflicht, sonst fault der Wurzelstock innerhalb weniger Wochen.
Glasgefäße mit Schraubdeckel sind besonders vielseitig. Marmeladengläser, Senfgläser oder Einmachgläser lassen sich nach gründlicher Reinigung für die Aufbewahrung von Reis, Nudeln, Gewürzen oder Schrauben nutzen. Ein typischer Fehler: das Glas nur auszuspülen. Wer Essensreste lagert, sollte es heiß auswaschen und vollständig trocknen lassen, sonst bildet sich Schimmel. Auch der Deckel muss geruchsneutral sein. Ein Essig-Wasser-Gemisch hilft, hartnäckige Gerüche zu entfernen.
Vor dem Zusammenbau alle Bohrungen von Farbresten befreien, sonst sitzen Schrauben nicht mehr. Griffe können mitgeschliffen und neu gestrichen werden, oder man behält sie im Originalzustand, damit das Möbelstück nicht steril wirkt. Bei stark furnierten Flächen vorher an einer unauffälligen Stelle testen, ob die Farbe hält. Dunkle Hölzer vor dem Streichen mit einer Sperrschicht behandeln, zur Anleitung sonst schlägt der Farbton nach einigen Wochen durch. Und: lieber zwei Möbelstücke nacheinander streichen als alle gleichzeitig – so bleibt die Oberfläche kontrollierbar und das Ergebnis sauber.
Bevor Sie mit einer Behandlung beginnen, Energiesparendes Wohnen prüfen Sie immer die Pflegehinweise des Herstellers. Diese finden sich meist auf einem Etikett an der Unterseite des Möbelstücks oder auf einem separaten Beipackzettel. Symbole geben Auskunft darüber, ob der Bezug wasserlöslich, lösungsmittelbeständig oder nur trocken zu reinigen ist. Ein falsches Mittel kann den Stoff verfärben, die Fasern aufrauen oder sogar bleibende Ränder hinterlassen. Testen Sie jedes Reinigungsmittel zuerst an einer unauffälligen Stelle, etwa an der Rückseite oder unter dem Sitzkissen.
Streichen in dünnen Schichten statt in einem dicken Auftrag Kreidefarbe wird mit einem Kurzhaarpinsel oder einer Schaumstoffrolle aufgetragen. Der erste Auftrag ist bewusst dünn und deckt oft nur zu siebzig Prozent. Nach etwa einer Stunde Trockenzeit folgt die zweite Schicht, danach eventuell eine dritte an stark beanspruchten Kanten. Zwischen den Schichten nicht nachstreichen, solange die Farbe noch feucht ist – sonst entstehen Streifen und Pinselspuren. Wer zu dick aufträgt, bekommt Risse und eine klebrige Oberfläche, die nie richtig aushärtet. Ein weiterer häufiger Fehler ist das Rühren mit dem Schraubendreher: Farbe immer mit einem flachen Rührstab langsam aufrühren, damit sich Pigmente und Bindemittel verbinden.
Alte Möbel müssen nicht auf den Sperrmüll. Kreidefarbe haftet auf Lack, Lasur und rohem Holz, Raumteiler ohne Sichtschutz dass vorher abgeschliffen werden muss – solange die Oberfläche sauber und fettfrei ist. Der Unterschied zu normalem Lack liegt in der Haftung: Kreidefarbe kreidet nicht, sie trocknet nur matt und lässt sich nach dem Trocknen mit Wachs oder Klarlack versiegeln. Wer das versteht, kann ein abgenutztes Sideboard in wenigen Stunden umgestalten, statt es zu ersetzen.
Typische Fehler wiederholen sich: zu viel Wasser, falsche Reinigungsmittel, keine Fußmatten an den Eingängen, Möbel ohne Filzgleiter. Ein versiegelter Boden verzeiht weniger als ein geölter. Kratzer, die bis ins Holz gehen, lassen sich nicht einfach wegwischen. Wer sie ignoriert, riskiert, dass Wasser eindringt, das Holz aufquillt und die Versiegelung großflächig abplatzt. Kleine Kratzer sollte man deshalb früh ausbessern, solange sie nur die oberste Schicht betreffen.
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